Tetanus verstehen – und warum Eigenverantwortung die beste Vorsorge ist
- kreativkinetik
- 25. Juli
- 3 Min. Lesezeit
Tetanus verstehen – Zwischen Angst, Information und bewusster Entscheidung
Tetanus – allein das Wort löst bei vielen Eltern Unbehagen aus. "Was, wenn mein Kind sich verletzt? Sollte ich es impfen lassen? Was, wenn ich zu lange warte?" Diese Gedanken sind menschlich. Gleichzeitig ist es wichtig, zwischen Angst und echter Information zu unterscheiden. Denn nur, wenn wir verstehen, was Tetanus wirklich ist, können wir bewusste Entscheidungen treffen.
Was ist Tetanus – und woher kommt der Wundstarrkrampf?
Tetanus, auch Wundstarrkrampf genannt, ist eine Infektion, die durch das Bakterium Clostridium tetani verursacht wird. Dieses Bakterium kommt in der Natur vor – in Erde, Staub oder Tierkot. Es bildet ein Gift (Tetanospasmin), das das Nervensystem beeinflusst und zu schmerzhaften Muskelkrämpfen führen kann. Typische Symptome sind eine Kieferklemme, Krämpfe im ganzen Körper und in schweren Fällen sogar Atemstillstand.
Doch: Tetanus ist extrem selten.
Laut Robert Koch-Institut gab es im Jahr 2022 deutschlandweit nur 5 gemeldete Tetanus-Fälle – ohne Todesfälle.(Quelle: Robert Koch-Institut – SurvStat, abrufbar unter survstat.rki.de)
Die meisten davon betreffen ältere Menschen mit schlecht versorgten Wunden.
Warum war Tetanus früher so gefährlich?
Früher war Tetanus eine ernstzunehmende Bedrohung, nicht weil das Bakterium heute gefährlicher wäre, sondern weil man Wunden oft luftdicht verschlossen hat. Das ist genau die Umgebung, die Clostridium tetani braucht: sauerstoffarm, tief, verschlossen. Dazu kam mangelnde Hygiene, fehlende Desinfektion und wenig Wissen über natürliche Wundpflege.
Heute wissen wir es besser. Eine offene, gereinigte Wunde mit Sauerstoffkontakt ist für das Bakterium kein guter Nährboden. Mit einfachen Hausmitteln wie Wasserstoffperoxid und Aloe Vera lassen sich kleine Verletzungen sehr gut versorgen – ohne Angst.
Was ist eigentlich in der Tetanus-Impfung drin?
Tetanus-Impfstoffe enthalten keine lebenden Erreger, sondern sogenannte Totimpfstoffe. Um die Wirkung zu verstärken, werden sogenannte Adjuvanzien hinzugefügt – darunter oft Aluminiumsalze.
Aluminium ist kein Stoff, den der menschliche Körper braucht. Es kann sich im Gewebe ablagern, Entzündungen fördern und steht im Verdacht, das Nervensystem zu belasten. Besonders bei kleinen Kindern, deren Entgiftungssysteme noch nicht voll entwickelt sind, ist das ein umstrittenes Thema. Die langfristige Wirkung wiederholter Aluminiumgaben über Impfstoffe ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt.
💚 Was, wenn der Körper schon zu viel tragen musste?
Wenn du spürst, dass dein Körper (oder der deines Kindes) durch Impfungen oder andere Belastungen aus dem Gleichgewicht geraten ist, findest du hier einfache und natürliche Impulse zur sanften Entgiftung.
Ganzheitlich, liebevoll und aus der Erfahrung gewachsen.
Bewusstsein statt blinder Angst
Mir geht es nicht darum, Impfungen zu verteufeln. Ich möchte aufklären, ein Bewusstsein schaffen und zum Nachdenken anregen. Ob man sich oder sein Kind impfen lässt, sollte keine Entscheidung aus Angst sein, sondern aus informierter Verantwortung.
Es gibt Situationen, in denen eine Impfung sinnvoll sein kann. Aber es gibt auch viele Möglichkeiten, mit kleinen Wunden sorgsam umzugehen:
Sofortige Reinigung (z. B. mit Wasserstoffperoxid 3 %)
Wunde offen halten, nicht luftdicht verschließen
Aloe Vera auflegen und atmen lassen
Ruhe, Beobachtung und Vertrauen in den Körper
Siehe -> Tipps zur Wunden Behandlung
Mein Fazit
Tetanus ist keine Krankheit, vor der wir uns fürchten müssen, sondern eine, die wir verstehen dürfen. Wenn wir unsere Wunden achtsam pflegen, wenn wir mitdenken statt nur folgen, dann sind wir bereits auf einem guten Weg.
Ich möchte betonen: Ich schreibe hier aus meinen eigenen Erfahrungen und aus dem, was ich mit meinen Klient:innen erlebt habe. Was jeder für sich oder sein Kind tut, liegt in seiner eigenen Verantwortung. Informieren, nachforschen und mit dem eigenen Bewusstsein abgleichen ist nicht nur möglich, sondern eine Pflicht – vor allem, wenn wir Eltern sind.
Von Herz zu Herz
Diana



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