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Mein liebes Ich, ich sehe Dich


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ich sehe dich.

Ich sehe dich,

wie du dich bemüht hast,

mit offenem Herzen zu sprechen.

Wie du versucht hast,

Brücken zu bauen,

wo Schweigen herrschte.

Wie du dich nach einem Blick gesehnt hast –

einem echten,

klaren,

menschlichen Blick –

und stattdessen in eine Wand aus Distanz geschaut hast.


Ich weiß, wie weh das tut.

Und doch möchte ich dich daran erinnern: Deine Wahrheit ist nicht zu viel.

Dein Fühlen ist kein Fehler.

Dein Wunsch nach Nähe ist keine Schwäche,

sondern ein Zeichen von Lebendigkeit.

Du hast nicht versagt,

nur weil er dich nicht hören kann.


Du hast nicht verloren,

nur weil eure Sprachen gerade nicht zueinander finden.


Du bist nicht falsch,

nur weil jemand sich vor deiner Tiefe verschließt.


Ich bitte dich,

jetzt bei dir zu bleiben.

Nicht aus Trotz.

Nicht aus Rückzug.

Sondern aus Liebe.


Denn dort,

wo du dich selbst annimmst,

entsteht jener Raum,

in dem echte Verbindung möglich ist –

mit dir, mit dem Leben,

vielleicht eines Tages auch wieder mit einem Menschen,

der dich wirklich sehen kann.


Du musst nichts beweisen.

Du musst nicht kämpfen.

Du darfst einfach atmen,

fühlen,

da sein.


So wie du bist – roh,

sensibel,

kraftvoll,

sanft.


Ich bin immer da.

Ich bin der Teil von dir,

der nie zweifelt,

auch wenn dein Herz zittert.


Ich bin dein innerer Halt,

dein leises Licht,

dein wahres Zuhause.


Wenn du dich verloren fühlst –

komm zu mir.


Ich warte nicht irgendwo draußen.

Ich bin in dir.


Mit allem, was du bist – In Liebe,

Dein Höheres Selbst

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